6. Innerer Frieden

Der wahrscheinlich größte Stress kommt keinesfalls von außen – es ist die innere Haltung zu uns selbst, die auf subtile Art und Weise zum Stressfaktor Nr. 1 wird und unseren inneren Frieden stört oder sogar verhindert.

Innerer Frieden heißt in erster Linie mit sich selbst einverstanden zu sein. Dazu muss ich mich zuerst einmal selbst gut kennen. Mit allen meinen Eigenschaften: den Fähigkeiten und Qualitäten aber auch –und vielleicht ganz besonders- den Schattenseiten. Denn die Schattenseiten sind die Teile, mit denen wir nichts zu tun haben wollen. Die als negativ bewertet werden – von uns selbst und die gerne verdrängt werden.

Das sind vielleicht Ängste, Neid, Eifersucht, Wut, Selbstzweifel. Vielleicht sind es die Ansprüche an uns selbst, die sehr hoch sind: Perfektionismus, Selbstkritik, die Bedürfnisse anderer zu erfüllen oder von allen geliebt und anerkannt zu werden.

Es empfiehlt sich, sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Vielleicht einmal aufzulisten, wer man eigentlich wirklich ist. Überprüfen, ob man sich selbst ein guter Freund sein kann. Vielleicht an dem einen oder anderen Thema intensiver arbeiten, um in die Balance zu kommen. Sich erlauben, Hilfe in Anspruch zu nehmen, damit das gelingt.

Mit sich in Frieden –im Einklang- sein, ermöglicht einen friedlichen Umgang mit anderen Menschen und eine erheblich leichtere Bewältigung von äußerem Stress.

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