Zum Thema: Showhypnose

Wird man in der Hypnosetherapie zum hilflosen Opfer ?

Sehr medienwirksam und für Zuschauer wahrscheinlich unterhaltsam, wird in der Showhypnose häufig der oder die Hypnotisierte als hilfloses Opfer dargestellt. Da hoppelt jemand als Hase über die Bühne oder kann Körperteile nicht mehr bewegen, zählt 9 Finger statt 10 usw.

Ich möchte an dieser Stelle explizit darauf hinweisen, dass in der seriösen Hypnosetherapie so etwas nicht angewendet wird. In der therapeutischen Arbeit wird in einem Zustand der leichten oder mittleren Trance gearbeitet, um innerpsychische Umstrukturierungen vorzunehmen, d.h. mit Hilfe des eigenen Potentials Lösungswege zum definierten Ziel zu erarbeiten. In der Trance schlafen Sie nicht, Sie sind körperlich und geistig entspannt, und doch geistig in einem Zustand erhöhter Aufmerksamkeit. Sie können sprechen und sich bewegen. Sie arbeiten mit innerem Erleben, d.h. inneren Vorstellungen wie Bilder, Gefühle, Sinneswahrnehmung und Körperempfindungen. Da uns nur ca. 10 % unserer Erfahrungen und Erinnerungen bewusst sind, nutzen wir in der Trance den Zugang zum Unterbewusstsein, in dem die anderen 90% gespeichert und abgelegt sind. Mit Hilfe des Unterbewusstseins erlangen wir Zugang zu diesem Potential und können damit arbeiten. Sie geben die Kontrolle niemals an jemand anderen ab, schon gar nicht an den Hypnosetherapeuten. Sie überlassen sich der Führung Ihres Unterbewusstseins ! Und das will immer das Beste für Sie. Wenn Sie etwas nicht wollen, dann kann dies das Unterbewusstsein auch nicht umsetzen. Der Hypnosetherapeut fungiert als Helfer, Impulsgeber.

Tel-Nr. 06155/868875 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!